Klassenfahrt der 3a nach Emlichheim
vom 08. – 12. Mai 2006


Am Montag, den 8. Mai, bestiegen 21 aufgeregte Kinder der 3a aus der Katharinaschule den Bus, der sie in die Bildungsstätte nach Emlichheim bringen sollte. Sie wurden von ihrer Klassenlehrerin Frau Wetthauer und einem Vater, Herrn Hoke, begleitet. 
Nach anderthalb Stunden Fahrt erreichte der Bus sein Ziel und nun hieß es
„Auspacken“ und „Betten beziehen“.
Nachdem sich alle Kinder eingerichtet und das erste Mittagessen verspeist hatten, ging es mit der „Arbeit“ los. Frau Wetthauer hatte ein Seminar zur  „Konfliktlösung“ gebucht, so dass sich alle Aktivitäten dieser Woche mit diesem Thema befassten. Es standen 3 Teamer zur Verfügung, die die jeweiligen Spiele und Aktionen begleiteten. 
Gleich am Montagnachmittag wurden die Schüler in 4 Gruppen eingeteilt, mit einem Ortsplan ausgestattet und auf eine Emlichheim-Rallye geschickt. Unterwegs mussten Fragen beantwortet werden.
Die Sonne lachte vom Himmel und abends kehrten alle Gruppen müde und hungrig, aber zufrieden ins Haus zurück.

 
Am Dienstag ging es auf die Suche nach einem Schatz, der im nahegelegenen Wäldchen schnell gefunden wurde.

Auf einem Vertrauenspfad mussten sich die Kinder auf ihre Sinne verlassen und mit verbundenen Augen auf unebenem Weg an einem Band entlang tasten. 
Später führten sie sich gegenseitig durch ein unbekanntes Waldstückchen. Hier passten die Erwachsenen stets auf, dass niemand zu Schaden kam.
Bei diesem Spiel ging es darum, einen Reifen in die Runde zu schicken, ohne dass die Kinder sich loslassen durften. Mit großem Einsatz und Gelächter wurde die Aufgabe gelöst.

Diese Aufgabe konnte nur mit Kreativität und gemeinsamen Überlegungen gemeistert werden. Es galt, ein rohes Ei mit vorgegebenen Materialien so zu verpacken, dass es einen Sturz aus dem 1. Stock heil überstand. Diese Gruppe hatte es geschafft.
Wieder ein Spiel, bei dem das Ziel nur erreicht werden konnte, wenn sich alle Kinder über die Vorgehensweise einig wurden: alle „Gefangenen“ konnten nur an bestimmten Stellen aus dem 
„Gefängnis“ entkommen.

Der Niedrigseilgarten erforderte von den Schülerinnen und Schülern besondere Kooperation und Geschicklichkeit; denn alle mussten einen
Augenblick lang gemeinsam auf dem Seil stehen.
Beim „Transportband“ waren viele Hände nötig, damit das „Paket“ nicht vorzeitig abstürzte. Nach anfänglicher Skepsis und manchem Lachanfall konnten schließlich alle „Pakete“ befördert werden.
Eine spannende Aufgabe stellten die Teamer den Kindern am Mittwochnachmittag: in 3 Gruppen sollte je eine Geschichte entwickelt werden,
die später fotografiert, aufgeklebt und
beschriftet wurde. Allein die Planung verlangte von den Kindern ein großes Maß an Toleranz sowie Gesprächs-und Einsatzbereitschaft. 
Sicherlich stellte die „Überquerung“ des Kanals auf einem Seil den Höhepunkt der Woche dar. Jedes Kind durfte – gut gesichert – das Abenteuer einer Kanalüberquerung wagen. Manchem, der nun oben auf dem Seil stand, rutschtedas Herz zunächst doch etwas tiefer, war aber stolz auf sich, als er am anderen Ufer
angekommen war.
Der Donnerstagabend wurde mit einigen Liedern eingeleitet und . . .
. . . mit Grillen von leckeren Würstchen und Stockbrot beendet.
Mit Wehmut im Herzen, aber vielen neuen und positiven Eindrücken dieser Woche, reiste die Klasse mit ihren Begleitern wieder nach Wallenhorst.
Ein besonderer Dank gilt den Teamern mit ihrem Programm und ihrer Arbeit in der Klasse 3a.
Marietta Wetthauer
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